Veröffentlicht: 16.10.2011 unter Andreas Steppuhn

Harzer SPD-Landtagsabgeordnete ziehen Bilanz beim Einsatz der Konjunkturpaket-II-Mittel im Landkreis Harz – Fast 35 Millionen Euro sind geflossen

Die Harzer SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Steppuhn, Gerhard Miesterfeldt und Dr. Ronald Brachmann haben für den Landkreis Harz eine positive Bilanz beim Mitteleinsatz durch das Konjunkturpaket II gezogen. Alles in allem konnte der Landkreis überdurchschnittlich von diesem Programm partizipieren, erklärten die SPD-Landespolitiker.

Das Konjunkturpaket II war seiner Zeit aufgelegt worden, um den Folgen der damaligen Wirtschafts- und Finanzkrise auf dem Arbeitsmarkt entgegen zu wirken. Ziel war es unter anderem, in Schulen und Kindertagesstätten im Bereich der energetischen Gebäudesanierung ökologisch wirkungsvoll zu investieren, erklärte der Quedlinburger SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn. Gleiches galt für Bildungseinrichtungen und Sportanlagen.

Ganz besonders Investitionen in Energieeinsparungen, und somit in Arbeit und Umwelt, hätten sich als überaus sinnvoll herausgestellt, erklärte der Wernigeröder SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Brachmann. Daran knüpfe man jetzt auch mit dem landeseigenen Investitionsprogramm STARK III an, ergänzte Andreas Steppuhn.

Der Halberstädter SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Miesterfeldt bezeichnete das Konjunkturprogramm II als eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Bandbreite der Maßnahmen sei sehr groß und umfasse neben den schon genannten Schwerpunkten beispielsweise auch Investitionen in Feuerwehrtechnik, den Hochwasserschutz, die Lärmsanierung an Straßen und die Breitbandgrundversorgung im ländlichen Raum.

Aktuell wurden im gesamten Landkreis Harz insgesamt 34.555.974,67 Euro aus dem Konjunkturprogramm II investiert. Das größte Einzelvorhaben im Landkreis Harz war die Sanierung der ehemaligen Wirtschaftsscheune im Kloster Michaelstein und ihr Umbau zu einem modernen Konzert- und Probensaal mit einer Investitionssumme von 1,94 Mio. Euro. Zu den energetischen Gebäudesanierungen an Bildungseinrichtungen gehören umfangreiche Projekte wie, die Sekundarschule „Thomas Müntzer“ in Wernigerode für 800.000 Euro, die Sekundarschule „Walter Gemm“ in der Kreisstadt für 550.000 Euro oder das Quedlinburger Carl-Ritter-Bildungshaus für 842.300 Euro.

Rund 2,18 Mio. Euro machen die Investitionen in die Breitbandversorgung für Ortschaften aus, die bisher noch keine schnellen Online-Verbindungen kannten – von Schierke und Stapelburg im Westen des Landkreises bis Badeborn und Radisleben im Osten. Aber auch manche vergleichsweise kleine Maßnahme mit einem Aufwand unter 1000 Euro wäre ohne das Konjunkturpaket II so bald nicht möglich gewesen: So bekam das Dorfgemeinschaftshaus in Königerode neue Fenster, die Freizeitsportler in Athenstedt freuen sich über eine neue Lüftung in ihrer Kegelbahn und die Kinder in Neudorf konnten in ihrer Kita ein neues Spielgerät in Besitz nehmen.

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